“So ein Zirkus” – Kirchenfasnet der Seelsorgeeinheit Argental

Am Freitag, 22. Februar 2019, verwandelte sich das Dorfgemeinschaftshaus Wildpoltsweiler beim 13. Kirchenfasnetsball der Seelsorgeeinheit Argental für einige Stunden in ein Zirkuszelt.

Kirchenfasnet 2019 der Seelsorgeeinheit
Kirchenfasnet 2019 der Seelsorgeeinheit

Am vergangenen Freitag verwandelte sich das Dorfgemeinschaftshaus Wildpoltsweiler beim 13. Kirchenfasnetsball der Seelsorgeeinheit Argental für einige Stunden in ein Zirkuszelt. Pastoralteam und Ehrenamtliche wie Kirchengemeinderäte, Kommunionhelfer, Lektoren, Mesner aus der Seelsorgeeinheit sorgten mit Kostümen aus Elefanten, Clowns, Zirkusdirektoren und sonstigen Verkleidungen für fast volles Haus und durften einen unterhaltsamen Abend erleben, bei dem sie Gast und zugleich auch Akteure waren. Einige Musikanten aus dem Musikverein Wildpoltsweiler sorgten in gewohnter Weise für Speis und Trank der Ballbesucher. Angelika Schuster, die 2. Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderats begrüßte die Ballbesucher und sorgte mit ihren Reimen auf die kirchlichen Ereignisse schon für gute Stimmung. In bewährter Weise führte Erwin Baur mit sehr viel Witz und Humor durch das Programm und sorgte mit seinen Sprüchen für manchen Lacher. Manege frei für den ersten Programmpunkt: Otto und Emma aus Wildpoltsweiler machten sich auf den Weg in den Zirkus und beglückten einander mit einem Ehekrach. Der Kirchengemeinderat Laimnau stellte verschiedene Berufe akrobatisch und mit Worten dar – ein geballtes Gewerbeleben eben. Dabei sangen sie ein Lied mit dem Refrain „Wenn ich nicht wäre was ich bin, dann wäre ich…“ Dazu musste jeder in berufstypischer Kleidung mit den entsprechenden Utensilien ausgestattet berufsbezogene Bewegungen machen. Wer seine Bewe-gungen nicht zur richtigen Zeit zeigte, ist eben dem Nebenmann in die Quere gekommen. Das sorgte für manche Lacher. Nun hatte das Pastoralteam seinen Auftritt in der „Zirkusmanege“. Zuerst sangen sie das Lied „Wenn ich heute in den Zirkus geh“, dann sorgten sie mit dem Sketch „Heiratsantrag“ für Unterhaltung. In diesem Sketch machte Herr Brösike dargestellt von Pfarrer Hangst der Agathe (Gemeindereferentin Michaela Hertnagel) einen Heiratsantrag. Pfarrer Anand spielte den Vater von Agathe. Die Antworten des Herrn Brösike enthielten viele Sprachfehler worüber sich das Publikum sehr amüsierte. Erwin Baur kündigte im nächsten Programmpunkt einen Überraschungsgast an. So zogen als „Sportlerchor“ vier in Trainingsanzügen gekleidete Damen von der Gruppe „Six-Päck“ ein. Zuerst erzählten sie in ihrem Lied „Wir sind mal wieder zu haben“ die Geschichte wie sie ihre Männer verloren hatten. Ein Loblied auf Pfarrer Hangst durfte auch nicht fehlen. Ohne Zugabe ließen die „Zirkusbesucher“ die Damen nicht weiterziehen. Das Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ sorgte nochmals für viel Applaus. Die Gruppe „Bloß mir“ aus Hiltensweiler marschierte als Elefanten verkleidet in die „Manege“ ein und sorgten mit anspruchsvollster „Tiertressur“ in Form eines wilden Tanzes zu Abschluss des Programmteils nochmals für viel Stimmung. Der „Zirkusmusikant Reinhold“ sorgte für Tanz und Stimmung zwischen den Programmpunkten und danach. Der stimmungsvolle Ball ging noch bis in die Morgenstunden.