Emmausgang in Tannau

Alljährlich findet seit vielen Jahren in der Seelsorgeeinheit Argental der Emmausgang statt.

Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand
Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand
Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand
Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand
Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand
Emmausgang Tannau 2019
Emmausgang Tannau 2019 Bild: Pfarrer Anand

Bei Sonnenaufgang, aber bei noch etwas kühlen Temperaturen strömten Menschen aus allen Pfarreien der Seelsorgeeinheit in großer Zahl und einige auch von außerhalb nach Tannau. Der Parkplatz vor dem Friedhof war rasch gefüllt – ca 80 „Emmausjünger“ große und kleine waren da. Auch Pfarrer Anand kam dazu. Unterwegs hörten wir Impulse vom Vorbereitungsteam und betrachteten die „Emmausgeschichte“.

An der Treppe zum Friedhof stimmte uns das Vorbereitungsteam aus Tannau um Frau Mailänder auf den Weg ein. Hier hörten wir schon den ersten Teil der Emmausgeschichte wie die beiden Emmausjünger unterwegs sind und einer begleitet sie und zu hört ihn zu im Sinne „Jesus ist bei uns in allen Lebenslagen“. „Überall sehen wir deine Spuren“ sangen wir im Lied.

Auf dem Weg zur nächsten Station waren wir eingeladen zu zweit ins Gespräch zu kommen und uns auszutauschen. Unser Weg führte uns auf dem Radweg entlang Richtung Laimnau zur Forsthütte. Dort hören wir wie Jesus den Emmausjüngern die Schrift erklärte: „Wenn mir einer die Augen öffnet, da bekomme ich eine andere Sicht auf die Dinge, dann drehe ich mich nicht mehr im Kreis“ hörten wir im Impuls. Wir waren eingeladen unsere Erfahrung im Licht des Glaubens zu sehen und uns zu fragen „Wo kann ich Gottes Spuren, seine Nähe und seine Führung in meinem Leben spüren?“

Unser Weg führte weiter durch den Wald wieder Richtung Tannau zurück zu einem Holzstapel an einer Wegkreuzung. Hier hören wir den nächsten Teil der Emmausgeschichte: Die Jünger laden Jesus ein „Herr bleibe bei uns, denn es wird bald Abend..“ Jesus bricht das Brot und war weg. An dieser Stelle wurde uns ins Bewußtsein gerufen: „Wer zu Hause bleibt, kann Jesu nicht treffen nur in Gemeinschaft“. Unterwegs am Wald entlang konnten wir den singenden Vögeln lauschen.

Unsere nächste Station ist auf der anderen Seite der Hauptstraße ein Kreuz bei Familie Müller im Silbertal. Dieses Kreuz wurde erst dieses Jahr wieder aufgestellt und ist am Karfreitag abends von Pfarrer Hangst geweiht worden. Wir nahmen die Auferstehung Jesu in den Blick im Sinne „Manchmal feiern wir ein Fest der Auferstehung“ wie wir gesungen haben. Hier hörten den letzten Teil der Emmausgeschichte, in der die beiden Jünger nach Jerusalem zu den anderen gegangen sind und erzählt haben wie sie erlebt haben, dass Jesus auferstanden ist.

An der Straße entlang zogen wir zum Pfarrhaus zurück. „Vertrautes loslassen und neue Wege zu gehen“ hörten wir im Impuls. Pfarrer Anand gab uns den Segen und wir genossen im Pfarrhaus ein gutes Frühstück. Da der Platz im Pfarrhaus nicht ausreichte, genossen einige das Frühstück im Freien. Nun gilt es Danke zu sagen an das Vorbereitungsteam und dem Frühstücksteam.