Emmausgang in Neukirch 2026

Emmausgang in Neukirch Bild Roswitha Bentele
Emmausgang in Neukirch Bild Roswitha Bentele

Text: Roswitha Bentele

Der diesjährige Emmausgang fand in der Kirchengemeinde Neukirch statt. Etwa 30 Emmausjünger und -jüngerinnen aus der Seelsorgeeinheit Argental und darüber hinaus trafen sich früh morgens; es war noch dunkel. Wir sangen und beteten und spürten der Emmauserfahrung nach. Während die Jünger im Emmaus-Evangelium 16 Stadien (10,5 km) unterwegs waren, war unser Weg viel kürzer. Der Emmausgang begann mit Gebet und Lied am Pfarrhaus. Auf dem Weg zum Glaubensstein Richtung Dambachhof waren wir eingeladen das Leiden und Sterben Jesu im schmerzhaften Rosenkranz zu betrachten. Vogelgezwitscher kündigte den beginnenden Morgen an. Auf dem Glaubensstein können wir lesen: „Keinen Weg lässt Gott uns gehen, den er selbst gegangen“. Weiter führt der Weg zur Josefskapelle. Da hörten wir die Lesung vom Tag aus der Pfingstpredigt aus der Apostelgeschichte das Glaubenszeugnis des Petrus von der Auferstehung Jesu. Dies bekräftigten wir mit dem Glaubenbekenntnis. Dann ging es hinter der Josefkapelle auf einem Feldweg durch den Wald auf den Berg. Auf dem Weg dorthin hörten wir den ersten Teil des Emmaus-Evangeliums. Oben angekommen, hatten wir einen Blick auf das Dorf und den Weiler Sackweiher Auf dem Berg oben waren Bänke aufgestellt und es brannte ein Feuer. Dort hörten wir den Rest des Evangeliums, brachen das Brot und sprachen einander den Frieden zu. Dann brachen wir auf, unterwegs hielten wir noch Fürbitte und kehrten zurück ins Dorf und an der Kirche endete der Emmausgang mit dem Segen. Die Emmausgeschichte sagt uns: „Der Herr ist wirklich auferstanden, so wie er es uns gesagt hat. Wir brauchen nach dem Tod keine Wohnung mehr.“ Wir dürfen uns fragen: „Wie geht es uns damit? Glauben wir das?“ Im Anschluss gab es im Gemeindehaus noch ein Frühstück.Herzlichen Dank an Josef Nuber, der als Wortgottesdienstleiter den Emmausgang vorbereitet hat, Anne Wölfe als Wortgottesdienstleiterin und Helmut Butscher als Lektor für die Gestaltung des Emmausgang, Familie Nuber, die das Feuer vorbereitet hat und an das Frühstücksteam, das uns mit einem guten Frühstück verwöhnt hat.